Aktuelle Umfragen zeigen: Die meisten Unternehmen haben Sorge, durch KI-basierte Suche an Sichtbarkeit zu verlieren. Immer mehr Marken investieren deshalb in neue Optimierungsstrategien, um ihre Auffindbarkeit in der AI-Ära zu sichern. Besonders der Markenname bleibt zentral – auch wenn keine klassischen Links mehr geklickt werden. Welche Begriffe und Prioritäten jetzt im Mittelpunkt stehen und wie sich Budgets weiterentwickeln, fasst dieser Beitrag kompakt zusammen. Hier erfährst du, was die Branche bewegt.
Viele Unternehmen fürchten sinkende Sichtbarkeit
Starke Unsicherheit bei organischer Auffindbarkeit
Laut einer Befragung von Smarty Marketing unter 300 Marketingverantwortlichen sehen fast neun von zehn Unternehmen ihre natürliche Sichtbarkeit durch KI-gestützte Suchtechnologien bedroht. KI-basierte Antworten verändern, wie Kunden nach Informationen suchen – und damit, wie Marken online wahrgenommen werden. Für Unternehmen steht viel auf dem Spiel, da gewohnte Kanäle weniger Traffic bringen könnten.
SEO-Strategien werden angepasst und Budgets steigen
Der Wandel zeigt sich auch im Budget: 61,2% der befragten Firmen planen, ihren finanziellen Einsatz für SEO zu erhöhen, um den neuen Herausforderungen durch KI gerecht zu werden. Bereits 85,7% investieren gezielt in Optimierung für künstliche Intelligenz und Sprachmodelle, um weiterhin gefunden zu werden. Begriffe wie „SEO für AI“ (49%) oder „GEO“ (41%) etablieren sich als neue Bezeichnungen für diese Aktivitäten.
Brand Visibility bei KI-Antworten im Fokus
Die Markenpräsenz zählt dabei mehr als je zuvor. Drei Viertel der Unternehmen setzen darauf, dass ihre Marke bei KI-generierten Antworten sichtbar ist – selbst wenn Nutzer nicht direkt auf die Website gelangen. Nur 14,3% bewerten die Nennung als Quelle – und damit potenziellen Traffic – als wichtigste Priorität. Ein kleiner Teil sieht beides als notwendig an.
Wichtigste Sorgen und Brancheneinschätzungen
Die größte Angst: Das Unternehmen wird online nicht mehr gefunden. Gleich danach folgt die Sorge, den gesamten organischen Suchtraffic zu verlieren oder keine Zuordnung für Traffic mehr zu erhalten.
Status quo der Conversion: KI noch nicht gleichwertig zu Google
Trotz KI-Boom: Verschiedene Studien zeigen, dass Empfehlungen von ChatGPT und anderen Sprachmodellen schlechter konvertieren als klassische Google-Ergebnisse. Die Gleichstellung von KI-Systemen mit organischer Suche erwarten Fachleute nicht kurzfristig. Dies teilte Search Engine Land unter Verweis auf aktuelle Analysen mit.
29. Januar 2025 / 12 Uhr - 12:30 Uhr: KI im Fokus: Up to date in 30 Minuten

